Logo des Vereins für Druck

Spielzeit 2017

Plakatausschnitt Carmina Burana für Druck

Wir präsentierten die Wolkensteinlieder von Rolf Rudin, die im Jahr 2000 uraufgeführt wurden, im reizvollen Kontrast zu den Carmina Burana von Carl Orff in einer szenischen Version mit Ausdruckstanz, Kinderspiel und Feuerzauber.

 Team
Choreinstudierung Marita Hasenmüller
Produktionsleitung Michael Betz
Regie Diana Leist-Keller
Konzeption Diana Leist-Keller
Ausstattung & Kostüme Valerie Lutz, Diana Leist-Keller
Requisite Valerie Lutz, Günter Reich
 Besetzung
Chor des Musiktheaters,
Junger Chor und Kinderchor St. Columban
Stadtorchester Friedrichshafen
Musikalische Leitung Marita Hasenmüller, MD Pietro Sarno
Solisten Meike Leluschko (Sopran)
Christian Feichtmair (Bariton)
Sören Richter (Tenor)
Tanz Nadja Ehlert
Caroline Einsiedler
Lichtjonglage Volker Maria Maier
 Carl Orff

Der Komponist und Musikpädagoge wurde am 10. Juli 1895 in München geboren. Er erhielt ab 1900 Klavier-, Cello- und Orgelunterricht. In diesem Jahr erschien auch seine erste Komposition.

Nachdem Carl Orff 1911 unter anderem Gedichte von Hölderlin und Heine für Gesang und Klavier vertont hatte, studierte er von 1913 bis 1914 an der Königlichen Akademie der Tonkunst in München und widmete sich daneben der Musikpädagogik. Sein bekanntestes Werk wurden die Carmina Burana. Auf literarische Vorlagen (insbesondere von Aischylos, Catull, Friedrich Hölderlin und den Brüdern Grimm) griff er auch bei anderen Werken zurück. Er starb am 29. März 1982.

 Carmina Burana

Carmina Burana (lateinisch für Beurer Lieder oder Lieder aus Benediktbeuern) ist der Titel einer szenischen Kantate von Carl Orff aus den Jahren 1935–36. Die Texte in mittellateinischer und mittelhochdeutscher Sprache sind einer Sammlung von im 11. und 12. Jahrhundert entstandenen Lied- und Dramentexten entnommen.

Eingerahmt wird das Werk von einem mächtigen Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna („Fortuna Imperatrix Mundi“), die das Schicksal der Menschen letztlich bestimmen soll.

Die Carmina Burana wurden am 8. Juni 1937 in der Oper zu Frankfurt am Main erfolgreich uraufgeführt.

 Schwäbische Zeitung
Überschäumende Lebensfreude

Mit den „Carmina Burana“ bieten Musiktheater und Stadtorchester ein Gesamtkunstwerk

Zeitnah zum Frühlingsbeginn haben Musiktheater und Stadtorchester Friedrichshafen am Samstagabend das voll besetzte Graf-Zeppelin-Haus mit einer fulminanten Aufführung von Carl Orffs „Carmina Burana“ zum Beben gebracht. …

Eine große Leistung war es, die verschiedenen Gruppen so zusammenzuführen, dass die Aufführung ein Gesamtkunstwerk wurde, das Standing Ovations erntete, und das zu Recht. …

 Südkurier
Ovationen für die Carmina Burana

Musiktheater, Columban-Chören und Stadtorchester gelingt eine umjubelte Premiere im erweiterten Eckener-Saal des GZH. Explosive Glanznummern und fein gesponnene Passagen gelingen gleichermaßen. Das Publikum verlässt die Aufführung bewegt, beeindruckt und beschenkt. …

Obwohl etwa 120 Sängerinnen und Sänger aufgeboten werden, ist der Chor auch in seiner Gesamtheit nirgends schwerfällig. Sprungkraft und Präsenz sind Voraussetzung für die Carmina, in der etwa das rhythmisch betonte Tanzlied „Tempus est iocundum“ sonst zum Rohrkrepierer würde. Der Chor des Musiktheaters macht es stattdessen zur explosiven Feier der Liebe. …